Skip to main content

Was kostet eine Website? Echte Preise 2026 für Betriebe im Ruhrgebiet

Von 99 Euro im Monat bis 25.000 Euro Setup: Was eine Website 2026 wirklich kostet, was den Preis treibt und wie du die vier Wege gegeneinander rechnest.

Roland Hentschel27. August 20267 Min.KI-unterstützt · geprüft

Das Wichtigste in Kürze

Eine professionelle Website kostet 2026 je nach Weg zwischen 99 Euro im Monat (Miete) und 25.000 Euro Setup (individuelle Plattform). Bei Roland Hentschel in Herne kostet eine One-Page-Website 2.750 Euro netto und ist in einer Woche live, eine komplette Unternehmenswebsite 9.900 Euro netto mit festem Liefertermin, das Design-Abo als laufende Digitalabteilung 2.500 Euro pro Monat netto ohne Setup. Den Preis treiben vor allem Seitenanzahl, wer die Texte und Bilder liefert, und ob laufende Betreuung enthalten ist. Laut Bitkom-Studienbericht 2026 haben bereits 94 Prozent der Handwerksbetriebe eine eigene Website, die Frage ist also selten ob, sondern welche.

Die Frage kommt in fast jedem Erstgespräch, und meistens ist sie falsch gestellt. Nicht weil sie unberechtigt wäre, sondern weil "eine Website" alles zwischen einer Visitenkarte im Netz und einer Vertriebsmaschine mit Buchungsstrecke meint. Der Preisunterschied liegt beim Zwanzigfachen.

Deshalb hier zuerst die Zahlen, dann die Erklärung, woraus sie entstehen.

Zwei Begriffe vorab, weil sie in Angeboten oft vermischt werden. Ein Festpreis ist ein vorher vereinbarter Gesamtbetrag für einen definierten Lieferumfang, unabhängig vom tatsächlichen Aufwand. Ein Retainer ist ein wiederkehrender Monatsbetrag für laufende Arbeit ohne festen Lieferumfang.

Die kurze Antwort

Was du bekommstPreisDauer
Website zur Miete, fertig betreut99 bis 349 Euro pro Monat2 bis 4 Wochen
One-Page-Website, individuell gestaltet2.750 Euro einmalig1 Woche
Conversion-Landingpage mit laufender A/B-Optimierungab 4.900 Euro1 bis 2 Wochen
Komplette Unternehmenswebsite zum Festpreis9.900 Euro einmalig4 bis 6 Wochen
Laufende Digitalabteilung im Abo2.500 Euro pro Monatab Tag 1
Individuelle Plattform, Shop, Web-Appab 25.000 Euro Setup plus Retainerab 8 Wochen

Alle Beträge netto. Das sind meine Preise, offen auf der Preisseite, nicht Branchendurchschnitte. Wo andere "auf Anfrage" schreiben, steht bei mir die Zahl.

Warum die Frage 2026 anders lautet als 2016

94 %der Handwerksbetriebe haben eine eigene Website (Bitkom 2026)
88 %sind in Online-Verzeichnissen wie Google eingetragen
40 %sind auf Bewertungsplattformen vertreten

Der Bitkom-Studienbericht "Digitalisierung des Handwerks" aus dem Januar 2026 befragte 504 Handwerksunternehmen in Deutschland, telefonisch und repräsentativ gewichtet. Ergebnis: 94 Prozent haben eine eigene Website, 88 Prozent einen Eintrag in Verzeichnissen wie Google oder Gelbeseiten, 56 Prozent sind auf Social Media aktiv, 40 Prozent auf Bewertungsplattformen.

Das heißt für dich: Du konkurrierst nicht mehr mit Betrieben ohne Website. Du konkurrierst mit Betrieben, die eine haben. Die Frage ist also nicht, ob du eine Seite brauchst, sondern ob deine besser ist als die des Wettbewerbers zwei Straßen weiter. Und das ist eine Frage, die man mit Geld nur teilweise beantwortet.

Was den Preis wirklich treibt

Vier Faktoren erklären fast den gesamten Unterschied zwischen 2.750 und 25.000 Euro.

Der Umfang. Eine Seite oder zwölf. Jede zusätzliche Unterseite braucht Struktur, Text, Bilder, interne Verlinkung und einen Platz in der Navigation. Zwölf Seiten sind nicht zwölfmal so teuer wie eine, aber der Sprung von eins auf zwölf ist der teuerste im ganzen Projekt.

Wer die Inhalte liefert. Das ist der am meisten unterschätzte Posten. Wenn Texte, Bilder und Referenzen fertig vorliegen, ist ein Projekt schnell. Wenn ich Fotos beauftrage, Interviews führe und jeden Absatz schreibe, verdoppelt sich der Aufwand. Bei den meisten Betrieben liegt genau hier der Verzug, nicht in der Technik.

Die Funktionen. Ein Kontaktformular ist Standard. Ein Buchungssystem mit Kalendersynchronisation, ein Kundenbereich mit Login, ein Shop mit Zahlungsanbieter und Rechnungslauf sind eigene Projekte. Jede Funktion, die Daten speichert, zieht Datenschutz, Testing und Wartung nach sich.

Ob laufende Betreuung dabei ist. Eine Website ist kein Möbelstück. Sicherheitsupdates, gebrochene Links, neue Leistungen, saisonale Aktionen, Rankings, die abrutschen. Wer das nicht einplant, zahlt es zwei Jahre später als Relaunch. Was das laufend kostet, steht im Detail unter Was kostet die laufende Pflege einer Website.

Die vier Wege im Vergleich

WegAnfangskostenLaufendWem gehört die SeitePasst, wenn
Baukasten selbst bauen0 bis 300 Euro15 bis 40 Euro/Monatdir, aber im System des Anbietersdu Zeit hast und die Seite reine Visitenkarte ist
Miete beim Dienstleister0 Euro Setup99 bis 349 Euro/Monatdem Anbieter, mit Kaufoptiondu planbare Monatskosten willst statt Investition
Festpreis-Projekt2.750 bis 9.900 Euroab 49 Euro/Monat Wartungdir, vollständigdu einmal sauber bauen und danach Ruhe willst
Abo mit laufender Arbeit0 Euro Setup2.500 Euro/Monatdir, vollständigständig etwas ansteht und du keine Angebote mehr schreiben willst

Die ehrliche Abgrenzung zwischen den beiden mittleren Wegen habe ich in Website mieten oder kaufen durchgerechnet. Ob Baukasten für dich reicht, klärt Website selbst bauen oder machen lassen.

Was Angebote ab 400 Euro verschweigen

Suchst du "Webdesign Herne", findest du Anbieter, die mit Preisen ab 400 Euro werben. Das ist kein Betrug, aber es ist eine unvollständige Zahl. Was in solchen Angeboten typischerweise fehlt:

  • Die Inhalte. Der Preis gilt für das Einsetzen deiner fertigen Texte in ein gekauftes Template. Texte schreiben, Bilder beschaffen und Struktur entwickeln sind Zusatzposten oder gar nicht enthalten.
  • Technisches SEO. Ladezeit, Überschriften-Hierarchie, strukturierte Daten, saubere Weiterleitungen. Ohne das findet dich Google nicht, egal wie hübsch die Seite ist.
  • Die Rechte. Manche Vorlagen sind lizenziert, nicht übertragen. Ein Wechsel des Dienstleisters bedeutet dann Neubau.
  • Die Wartung. Ein WordPress ohne Updates ist nach zwölf Monaten ein Sicherheitsrisiko. Wer das nicht einpreist, verkauft dir ein Problem mit Verzögerung.

Die Faustregel, die sich bei mir bewährt hat: Frag nicht nach dem Preis, frag nach dem Lieferumfang und rechne dann selbst. Welche Fragen dabei am meisten aussortieren, steht in Webdesigner finden: 7 Fragen vor der Beauftragung.

Die Rechnung über drei Jahre

Einmalpreise täuschen. Interessant wird es, wenn du dieselbe Seite über drei Jahre betrachtest, weil dort die laufenden Kosten sichtbar werden.

ModellJahr 1Jahr 2Jahr 3Summe
One-Pager Festpreis plus Wartung Grund2.750 + 5885885884.514 Euro
Komplette Website plus Wartung Betreut9.900 + 1.7881.7881.78815.264 Euro
Miete, mittleres Paket2.3882.3882.3887.164 Euro
Design-Abo mit Jahresvertrag24.00024.00024.00072.000 Euro

Wartung hier mit dem Grund-Paket zu 49 Euro und dem Betreut-Paket zu 149 Euro pro Monat gerechnet, Miete mit dem 199-Euro-Paket, Abo mit dem Jahresvertragspreis von 2.000 Euro pro Monat. Alle Wartungspakete sind monatlich kündbar.

Die Reihenfolge überrascht viele: Der gekaufte One-Pager mit Grundwartung ist über drei Jahre die günstigste Variante, günstiger als die Miete, und die Seite gehört dir. Der Grund: Gegenüber dem 199-Euro-Mietpaket zahlst du beim Kauf monatlich 150 Euro weniger, damit sind die 2.750 Euro Anschaffung nach gut 18 Monaten aufgeholt. Die Miete kauft dir keinen Preisvorteil, sondern Liquidität: kein Betrag am Anfang, dafür laufende Betreuung ohne Einzelbeauftragung.

Am oberen Ende steht das Abo, und das zu Recht. Es liefert nicht eine Website, sondern jede Landingpage, jeden Text, jede SEO-Runde und jeden Automatisierungs-Workflow, der in drei Jahren anfällt. Wer diese Arbeiten sonst einzeln beauftragt, liegt schnell darüber. Wer sie gar nicht beauftragt, spart das Geld und verliert die Sichtbarkeit.

Was in Herne und im Ruhrgebiet anders ist

Preisniveau und Erwartung hängen an der Region. In München und Frankfurt zahlen Betriebe Zuschläge, die mit dem Ergebnis wenig zu tun haben. Im Ruhrgebiet ist der Markt nüchterner, und das hat zwei praktische Folgen.

Erstens ist der Wettbewerb um lokale Sichtbarkeit gewinnbar. Herne hat rund 157.000 Einwohner, Bochum und Gelsenkirchen liegen Minuten entfernt. Wer für "Webdesign Herne" oder "Sanitär Wanne-Eickel" gefunden werden will, konkurriert selten mit Konzernbudgets, sondern mit der Nachbarschaft. Das ist eine Frage von sauberer Arbeit, nicht von Werbebudget.

Zweitens sind die Anbieter, die bei lokalen Suchen oben stehen, oft gar nicht lokal. Ein großer Teil der Treffer für Städte im Ruhrgebiet sind bundesweite Anbieter mit einer automatisch erzeugten Stadtseite. Die kennen weder Crange noch die Herner Innenstadt. Wenn Ortsnähe für dich zählt, ist das der Punkt, an dem du nachfragen solltest. Was ich konkret vor Ort mache, steht auf Webdesign Herne.

Wie du entscheidest, ohne zu raten

Drei Fragen reichen meistens.

Wie oft ändert sich etwas an deinem Angebot? Selten bis nie: Festpreis. Ständig: Abo. Dazwischen: Festpreis plus Wartung.

Hast du Budget als Investition oder als Monatsposten? Investition: kaufen. Monatsposten: mieten oder Abo.

Bringt die Seite Umsatz oder repräsentiert sie nur? Wenn Anfragen über die Seite kommen sollen, ist die günstigste Variante fast immer die teuerste, weil sie nichts bringt. Wenn die Seite nur existieren muss, damit du bei Google auffindbar bist, reicht der kleine Weg.

Wo deine aktuelle Seite steht, zeigt der kostenlose Website-Check in rund 60 Sekunden: Ladezeit, technisches SEO, Sichtbarkeit. Danach lässt sich die Kostenfrage konkret beantworten statt allgemein. Das Erstgespräch dazu ist kostenlos, dauert 20 Minuten und endet mit einer Zahl, nicht mit einem Angebot per Post.

Thema · Standorte

Mehr zu Webdesign Herne
und was dazugehört.

Letzter Schritt · Kostenloses Erstgespräch
45 Minuten, kostenlosDanach kennst du Blockade + KostenDirekt mit mir, kein Vertrieb
NewsletterPraxisbericht · 1× pro Woche

Was wirklich
funktioniert hat.

Eine Mail pro Woche mit dem, was bei echten Projekten geklappt hat und was nicht. Kein Berater-Blabla, keine Werbung.

Praxis-CasesKI-WorkflowsSEO-UpdatesPipeline-Bauten
Double-Opt-In· DSGVO· Hosted in DE· 1 Klick zum Abmelden

Du erhältst eine Bestätigungs-Mail. Details in der Datenschutzerklärung.

Roland Hentschel

© 2026 Roland Hentschel. Webdesign, SEO und KI-Workflows aus Herne.