Die meisten Website-Projekte gehen nicht schief, weil jemand schlecht programmiert. Sie gehen schief, weil vorher niemand gefragt hat, wer die Texte schreibt. Diese sieben Fragen decken das auf, bevor Geld fließt.
Die wichtigste Frage, und die, die am häufigsten schwammig beantwortet wird. Es gibt drei Varianten: Du bekommst alles (Quellcode, Domain, Hosting-Zugang, Bildlizenzen). Du bekommst Zugriff, aber die Seite bleibt im System des Anbieters. Oder du mietest und besitzt nichts.
Alle drei sind legitim, solange du weißt, welche du kaufst. Frag konkret: "Wenn ich in zwei Jahren wechseln will, was nehme ich mit?" Ein Anbieter, der darauf keine klare Antwort gibt, ist die Antwort.
Der teuerste unausgesprochene Posten in jedem Angebot. "Wir setzen Ihre Inhalte um" heißt: Du schreibst. Wenn du das nicht einplanst, liegt dein Projekt sechs Wochen still, weil niemand die Leistungsbeschreibung formuliert.
Lass dir sagen, wie viele Wörter enthalten sind, wer sie liefert und was Nachbesserungen kosten.
Eine Website ohne Wartung ist ein Auto ohne Inspektion. Sicherheitsupdates, Ausfälle, gebrochene Formulare. Frag, ob Wartung enthalten ist, was sie kostet und wie schnell reagiert wird, wenn die Seite an einem Freitagabend nicht erreichbar ist. Die üblichen Größenordnungen stehen in Was kostet die laufende Pflege einer Website.
Bei größeren Agenturen wechselt der Ansprechpartner oft zwischen Vertrieb, Projektleitung und Umsetzung. Jeder Wechsel kostet dich eine Erklärungsrunde. Frag, wer das Projekt tatsächlich baut und ob du mit dieser Person sprichst oder über eine Zwischenstelle.
Design lässt sich zeigen, Technik nicht. Deshalb: Lass dir eine gebaute Seite nennen und prüfe sie selbst. Google PageSpeed Insights ist kostenlos und braucht 30 Sekunden.
Der Wert, auf den es dabei am meisten ankommt, heißt Largest Contentful Paint (LCP): die Zeit, bis der größte sichtbare Inhaltsblock einer Seite geladen ist. Laut Google-Dokumentation zu den Core Web Vitals gilt ein Wert von 2,5 Sekunden oder weniger als gut, gemessen am 75. Perzentil aller Seitenaufrufe und getrennt nach Mobil und Desktop. Wenn die Referenzseiten des Anbieters deutlich darüber liegen, wird deine es auch.
Genauso wichtig: Wird der Ladezeit-Wert zur Launch-Bedingung gemacht oder erst hinterher gemessen? Was das für einen Umzug bedeutet, steht in der Relaunch-Checkliste.
Nicht was sie heute kostet, sondern in zwei Jahren, wenn das Projekt abgeschlossen ist und du eine neue Leistungsseite brauchst. Stundensatz? Pauschale? Nur im Wartungsvertrag? Diese Zahl entscheidet, ob deine Seite mitwächst oder einfriert.
Nicht Logos auf der Referenzseite, sondern eine Telefonnummer. Wer seit Jahren zufriedene Kunden hat, stellt den Kontakt her. Wer ausweicht, hat einen Grund. Meine gebauten Projekte samt Ergebnissen stehen offen unter Cases.
Die drei Fragen, bei denen ein unklares "das klären wir später" ein Ausschlusskriterium ist: Eigentum, Inhalte, Wartung. Alles andere lässt sich nachverhandeln.
Was die Antworten preislich bedeuten, steht in Was kostet eine Website. Wenn du im Ruhrgebiet suchst und Ortsnähe zählt: Webdesign Herne.