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Website-Relaunch ohne Ranking-Verlust: die Checkliste

Warum Relaunches Sichtbarkeit kosten, und welche fünf Schritte dafür sorgen, dass deine Google-Rankings mit umziehen.

Roland Hentschel25. August 20262 Min.KI-unterstützt · geprüft

Das Wichtigste in Kürze

Ein Website-Relaunch kostet nur dann Google-Rankings, wenn alte Adressen ohne Ziel bleiben. Wer vor dem Umschalttag jede alte URL erfasst, eins zu eins per 301 weiterleitet, rankende Inhalte übernimmt und das Ladetempo zur Launch-Bedingung macht, zieht mit seiner Sichtbarkeit um statt neu anzufangen. Die alte Seite bleibt bis zum Umschalttag online.

Ein Relaunch ist ein Umzug, kein Neuanfang. Es gibt schon etwas, das getragen hat: alte Adressen, die Besucher bringen, Inhalte, die Google kennt. Wer beim Neubau nur ans Design denkt, verliert genau das. Diese Checkliste zeigt, was vor dem Umschalttag erledigt sein muss.

1. Jede alte Adresse erfassen

Vor dem Launch kommt die komplette Liste aller Seiten, die heute Besucher bringen: aus der Search Console, aus den Server-Logs, aus eingehenden Links. Jede dieser Adressen bekommt ein Ziel auf der neuen Seite. Fehlt das Ziel, landet der Besucher auf einer Fehlerseite und Google streicht die Seite aus dem Index.

2. Weiterleitungen eins zu eins statt pauschal

Eine pauschale Weiterleitung auf die Startseite ist für Google ein Fehler mit anderem Namen. Alte Leistungsseite zu neuer Leistungsseite, alter Blogartikel zu neuem Blogartikel. Nur wenn es wirklich keinen Nachfolger gibt, darf der Weg zur nächsthöheren Ebene führen.

Alte AdresseRichtiges ZielFalsches Ziel
/leistungen/webdesignNeue Webdesign-SeiteStartseite
/blog/alter-artikelNeuer bzw. thematisch nächster ArtikelBlog-Übersicht
/teamÜber-uns-SeiteFehlerseite (404)
Kampagnen-Landingpage (beendet)Nächsthöhere LeistungsseiteStartseite

3. Inhalte übernehmen, dann neu strukturieren

Text, der heute rankt, ist ein Asset. Er wird übernommen und neu geordnet, nicht gelöscht und neu geschrieben. Überschriften-Struktur, interne Verlinkung und strukturierte Daten kommen ab Tag 1 mit, nicht als Nachtrag.

4. Ladetempo als Launch-Bedingung

Die neue Seite geht erst online, wenn der Google-Score grün ist. Ein Relaunch, der langsamer ist als die alte Seite, verliert Rankings, auch wenn alles andere stimmt.

5. Alte Seite bleibt online bis zum Umschalttag

Kein Baustellen-Schild, keine Wochen mit halbfertigem Zustand. Die neue Seite entsteht unter einem eigenen Vorschau-Link, wird dort geprüft und wechselt an einem Tag. Danach: Search Console beobachten, Fehlerseiten in den ersten zwei Wochen nacharbeiten.

Was ein Relaunch kostet, wann er sich lohnt und wann eine Überarbeitung reicht, steht auf der Seite zum Website-Relaunch. Ob deine aktuelle Seite Substanz hat, zeigt der kostenlose Website-Check in rund 60 Sekunden.

Thema · Webdesign

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Roland Hentschel

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