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Website für Handwerksbetriebe: was Anfragen bringt und was nur schön aussieht

Handwerkskunden entscheiden in zwei Minuten. Welche vier Elemente darüber entscheiden, ob sie anrufen.

Roland Hentschel01. September 20262 Min.KI-unterstützt · geprüft

Das Wichtigste in Kürze

Für Handwerksbetriebe entscheidet die Website in den ersten zwei Minuten: antippbare Telefonnummer, klar benanntes Einzugsgebiet, Fotos echter abgeschlossener Arbeiten und aktuelle Bewertungen. Laut Bitkom-Studienbericht 2026 haben 94 Prozent der Handwerksbetriebe eine Website und 40 Prozent sind auf Bewertungsplattformen vertreten, der Wettbewerb entscheidet sich also über Qualität, nicht über Vorhandensein. Ein Kontaktformular ohne Telefonnummer kostet Anfragen, weil viele Kunden im akuten Fall anrufen wollen.

Ein Handwerkskunde kommt selten entspannt auf deine Website. Meistens ist etwas kaputt, undicht oder überfällig, und er hat drei Tabs offen. Wer zuerst greifbar ist, bekommt den Auftrag.

Die vier Dinge, die zählen

1. Die Telefonnummer, antippbar, oben. Nicht im Impressum, nicht als Grafik. Ein Link, der beim Antippen wählt. Im akuten Fall ruft der Kunde an, er schreibt kein Formular aus.

2. Das Einzugsgebiet, ausgeschrieben. „Ruhrgebiet" ist zu vage. „Herne, Bochum, Gelsenkirchen, Castrop-Rauxel, dazu Wanne, Eickel und Sodingen" beantwortet die Frage, die der Kunde tatsächlich hat: Kommt ihr zu mir?

3. Fotos echter Arbeiten. Vorher und nachher, mit einem Satz dazu, was gemacht wurde und wie lange es gedauert hat. Bilder aus der Datenbank erkennt jeder, und sie sagen nichts über dich.

4. Bewertungen, aktuell. Der Bitkom-Studienbericht 2026 zeigt, dass 40 Prozent der Handwerksbetriebe auf Bewertungsplattformen vertreten sind. Wer dort nichts vorzuweisen hat, fällt gegen den Wettbewerber mit 60 Bewertungen ab. Wie die regelkonform entstehen, steht in Google-Bewertungen sammeln.

Was gerne gebaut wird und wenig bringt

Die Bildergalerie ohne Text. Vierzig Fotos ohne Erklärung sind Dekoration. Fünf Projekte mit je drei Sätzen sind ein Argument.

Die Firmengeschichte auf der Startseite. Interessiert nach dem Auftrag, nicht davor.

Das Kontaktformular als einziger Weg. Es gehört dazu, aber als zweite Option neben der Nummer.

Der Slogan über allem. „Qualität aus Meisterhand" sagt jeder. „Abbruch, Erdbau und Pflaster im ganzen Ruhrgebiet, Festpreis nach kostenloser Besichtigung" sagt, was du machst.

Der Teil, den Kunden nicht sehen

Die Website ist nur ein Teil der Sichtbarkeit. Der andere ist das Google-Unternehmensprofil, über das ein großer Teil der lokalen Anfragen läuft, bevor jemand die Website überhaupt öffnet. Die Schritte dafür stehen in Google-Unternehmensprofil optimieren, der Überblick in Lokal bei Google gefunden werden.

Der Aufwand, ehrlich

Der zeitaufwendigste Teil bist du, nicht die Technik. Fotos von abgeschlossenen Projekten, drei Sätze je Projekt, die Liste der Leistungen in Kundensprache. Wer das vorbereitet hat, ist in einer Woche live.

Was das kostet, steht in Was kostet eine Website, die Leistungsseite unter Custom Webdesign. Wie ich vor Ort arbeite, auf Webdesign Herne.

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Roland Hentschel

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