Suchmaschinenoptimierung hat ein neues Kapitel: Wenn jemand ChatGPT, Claude, Gemini oder Perplexity fragt „Welchen Webdesigner in Herne empfiehlst du?“, gibt es keine zehn blauen Links, sondern eine Antwort mit zwei, drei Namen. Entweder du stehst drin oder nicht. Das nennt sich Generative Engine Optimization, kurz GEO.
Was der GEO-Check misst
Der GEO-Check stellt vier KI-Systemen live dieselbe Frage, die deine Kunden stellen: Branche plus Stadt. Gemessen wird, ob dein Unternehmen genannt wird, an welcher Position, und bei Perplexity zusätzlich, welche Quellen zitiert werden. Daraus entsteht ein Sichtbarkeits-Score von 0 bis 100. Das Ganze dauert etwa zwei Minuten und ist kostenlos.
Woraus Empfehlungen entstehen
KI-Modelle erfinden Empfehlungen nicht, sie leiten sie aus dem ab, was sie über dich finden: strukturierte Daten auf deiner Seite (wer du bist, was du anbietest, wo du tätig bist), klare Passagen, die eine Frage direkt beantworten, Bewertungen und Nennungen auf anderen Seiten, und ob Crawler wie ClaudeBot oder PerplexityBot deine Seite überhaupt lesen dürfen.
Warum das für KMU jetzt zählt
AI Overviews erscheinen je nach Branche bei rund 15 bis 30 Prozent der Suchanfragen, und die Klickrate auf klassische Ergebnisse sinkt dort deutlich. Wer selbst als Quelle zitiert wird, holt sich einen Teil dieser Klicks zurück. Wer nicht genannt wird, ist für diese Kunden unsichtbar, egal wie gut die Google-Position ist.
Selbst messen statt glauben
Auf der Live-Messung ist der Score für meine eigene Seite öffentlich, wöchentlich, unbeschönigt: Startwert 0 am 13.07.2026. Genau so lässt sich das für dein Unternehmen aufsetzen. Erster Schritt: einmal den GEO-Check laufen lassen und sehen, wo du stehst.
