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Was kostet eine Website 2026? Ehrliche Zahlen statt Blabla

Die häufigste Frage in meinen Erstgesprächen ist auch die, auf die es online die schlechtesten Antworten gibt: Was kostet eine Website wirklich? Die meisten Anbieter antworten mit "kommt drauf an" und verstecken die Zahlen hinter einem Kontaktformular. Ich mache es andersherum: In diesem Artikel bekommst du echte Preise, die üblichen Kostenmodelle im Vergleich und eine ehrliche Einordnung, wann sich welcher Weg lohnt. Meine eigenen Festpreise stehen öffentlich auf der Preisseite, an denen kannst du alles hier nachprüfen.

Die kurze Antwort: drei Preisklassen

Wenn du 2026 in Deutschland eine Website erstellen lässt, bewegst du dich fast immer in einer von drei Klassen:

Baukasten (Wix, Jimdo, Squarespace): etwa 10 bis 50 Euro im Monat. Du baust selbst, zahlst dafür laufend und stößt bei Ladezeit, Suchmaschinen-Sichtbarkeit und Design an die Grenzen des Systems. Für ein Hobby-Projekt völlig in Ordnung. Für einen Betrieb, der über die Website Anfragen gewinnen will, meistens die teuerste "günstige" Lösung, weil sie keine Kunden bringt.

Freelancer oder kleines Studio: meist im niedrigen bis mittleren fünfstelligen Bereich, einmalig. Hier entsteht eine Website, die dir gehört, auf deine Kunden zugeschnitten ist und lokal gefunden werden kann. Mein eigener Festpreis liegt bei 9.900 Euro netto für eine komplette Website, inklusive Konzept, Design, Umsetzung und 30 Tagen Betreuung nach dem Launch.

Agentur: ab etwa 15.000 Euro aufwärts, nach oben offen. Größere Teams, mehr Prozesse, mehr Abstimmungsrunden. Bei komplexen Projekten mit vielen Beteiligten berechtigt. Ein erheblicher Teil des Preises finanziert allerdings Struktur, die dein Projekt nicht unbedingt braucht: Projektleitung, Account-Management, Zwischenebenen.

Alles darunter, etwa Angebote für 500 Euro aus Kleinanzeigen, ist fast immer ein Template mit ausgetauschtem Logo. Das erkennt Google, das erkennen deine Kunden, und spätestens beim ersten Änderungswunsch zahlst du drauf.

Was kostet es, eine Website entwickeln zu lassen?

Der Preis einer individuell entwickelten Website steckt in vier Blöcken, und es hilft, sie getrennt zu sehen:

1. Konzept und Strategie. Wer sind deine Kunden, wonach suchen sie, was soll die Seite erreichen? Ohne diesen Block wird die Website hübsch, aber wirkungslos. Bei mir ist das die Discovery-Phase mit Audit und Konzept-PDF, sie ist im Festpreis enthalten.

2. Design. Ein eigenes Erscheinungsbild statt Template: Farben, Typografie, Komponenten, die zu deiner Marke gehören. Hier entscheidet sich, ob deine Seite austauschbar aussieht oder nach dir.

3. Umsetzung. Der technische Bau: sauberer Code, schnelle Ladezeiten, Mobile-First, Suchmaschinen-Grundlagen wie Schema-Markup ab dem ersten Tag. Dieser Block trennt die Preisklassen am deutlichsten, denn hier wird bei Billig-Angeboten gespart.

4. Launch und Betreuung. Umzug der alten Inhalte, Weiterleitungen, Tests, und jemand, der nach dem Livegang erreichbar ist, wenn etwas klemmt. Bei mir sind 30 Tage Hypercare nach dem Launch im Festpreis drin.

Wenn du Angebote vergleichst, frag nicht nur "was kostet es?", sondern "welche dieser vier Blöcke sind enthalten?". Die billigsten Angebote lassen Block 1 und 4 einfach weg, und genau das merkst du nach einem halben Jahr.

Was kostet eine Website mit 10 Seiten?

Die Seitenzahl ist ein schlechterer Preisindikator, als die meisten denken. Eine Website mit 10 Seiten kostet nicht die Hälfte einer Website mit 20 Seiten, denn die teuren Blöcke (Konzept, Design-System, Technik) fallen einmal an, egal wie viele Unterseiten danach damit gebaut werden.

Konkret: Mein Festpreis von 9.900 Euro deckt bis zu 25 Seiten mit modularen Sektionen ab. Eine 10-Seiten-Website liegt also komplett in diesem Rahmen, genauso wie eine mit 18. Erst wenn ein Projekt strukturell wächst, etwa ein Shop mit Warenkorb, ein Kundenportal oder mehrsprachige Inhalte, verlässt es den Festpreis und wird individuell kalkuliert (bei mir ab 25.000 Euro).

Lass dich also nicht von "Preis pro Seite"-Rechnungen leiten. Entscheidend ist, was die Seiten können sollen, nicht wie viele es sind.

Was kostet eine Website pro Jahr?

Der Punkt, der in Kostenvergleichen am häufigsten fehlt: die laufenden Kosten. Nach dem Launch fallen realistisch an:

  • Hosting: je nach Anbieter und Technik meist zwischen 5 und 30 Euro im Monat. Eine sauber gebaute Website braucht kein teures Spezial-Hosting.
  • Domain: rund 10 bis 20 Euro im Jahr.
  • Wartung und Pflege (optional): Updates, Sicherheit, kleine Inhaltsänderungen. Bei mir ab 290 Euro im Monat, wenn du das abgeben willst. Wer selbst pflegen kann und will, braucht diesen Posten nicht zwingend.

Was bei mir bewusst nicht anfällt: Lizenzkosten für die Website selbst. Der Code, das Design und alle Zugänge gehören nach dem Projekt dir. Bei Baukästen und manchen Agentur-Modellen mietest du deine eigene Website dagegen dauerhaft, und wenn du kündigst, ist sie weg. Rechne das über fünf Jahre durch, dann sieht der "günstige" Baukasten plötzlich anders aus.

Wer statt eines einmaligen Projekts lieber laufend arbeitet, für den gibt es Flatrate-Modelle: Bei mir kostet das Design-Abo 2.500 Euro im Monat und deckt Webdesign, SEO, Content und KI-Aufgaben ab, monatlich kündbar. Das lohnt sich für Betriebe, die ständig Bewegung auf der Website brauchen, nicht für die einmalige Firmen-Website.

Homepage oder Website, was ist eigentlich der Unterschied?

Kurz erklärt, weil die Begriffe ständig durcheinander gehen: Die Homepage ist streng genommen nur die Startseite. Die Website ist der gesamte Auftritt mit allen Unterseiten. Im Alltag werden beide Begriffe synonym verwendet, und für die Kosten spielt die Unterscheidung keine Rolle. Wenn dir jemand "eine Homepage" für 300 Euro anbietet und "die Website" dann teuer nachberechnet, ist das kein Fachbegriff, sondern ein Verkaufstrick.

Woran du ein seriöses Angebot erkennst

Nach vielen übernommenen Projekten von enttäuschten Vorgänger-Dienstleistern sind das meine fünf Prüffragen:

  1. Steht der Preis fest, bevor das Projekt startet? Ein Festpreis mit klarem Leistungsumfang schützt dich vor der offenen Rechnung am Ende.
  2. Ist beschrieben, was NICHT enthalten ist? Seriöse Angebote benennen Ausschlüsse (etwa Fotoproduktion oder Hosting) offen, statt sie später nachzuberechnen.
  3. Gehört dir die Website danach komplett? Code, Inhalte, Zugänge. Wenn nicht, mietest du nur.
  4. Sind die Referenzen live aufrufbar? Screenshots kann jeder zeigen. Echte Projekte, die öffentlich laufen, kann nur zeigen, wer sie gebaut hat.
  5. Mit wem sprichst du nach dem Launch? Wenn die Antwort "Support-Ticket" lautet, weißt du, was dich bei der ersten dringenden Änderung erwartet.

Und was ist mit der Region?

Preise sind das eine, gefunden werden das andere. Für Betriebe aus dem Ruhrgebiet habe ich eigene Seiten je Stadt, von Webdesign in Herne bis Webdesign im gesamten Ruhrgebiet, mit den Branchen und Besonderheiten vor Ort.

Wenn du gerade abwägst, ob sich eine neue Website für dich lohnt: Prüf zuerst kostenlos, wo deine aktuelle Seite steht. Der Website-Check misst Ladezeit, SEO und Technik in rund 60 Sekunden mit echten Google-Daten, ohne Anmeldung. Danach weißt du, ob ein Relaunch ansteht oder ob gezielte Verbesserungen reichen. Und wenn du lieber direkt sprechen willst: Das Erstgespräch ist kostenlos, du bekommst eine ehrliche Einschätzung und ein festes Angebot, keine Überraschungen.

Mit KI-Unterstützung erstellt, redaktionell geprüft und verantwortet von Roland Hentschel. KI-Transparenz

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Alle BeiträgeVerfasst am 27. Juli 2026